AUSFÜHREN

Individuen-, alters- und rasseangepasste Auslastung unterwegs für Ihren Hund. Damit er Ihnen weder tagsüber die  Bude zu Kleinholz macht noch abends einen müde gearbeiteten Halter mit  Energieüberschuss vereinnahmt.

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Gegenseitige Bekanntmachung gemeinsam ausgeführter Hunde

Hierfür gibt es meiner Erfahrung nach einige Voraussetzungen, für die etwas Zeit im Vorfeld ratsam ist:

  • Bei der Erstbegegnung sollte möglichst kein entgegengesetzter  mathematischer Richtungsvektor gegeben sein (Vermeidung  expositionsinduzierter Konfrontation), sondern seitens des Halters /  Sitters eine entspannt-souveräne richtungsdiffuse Trödel-Situation  geschaffen werden.
     
  • Kontaktaufnahme der Hunde (Analkontrolle etc.) erfolgt erst nach  Freigabe durch Halter / Sitter. Bei dieser Gelegenheit lässt sich auch  beobachten, welche hundespezifischen Erziehungskonventionen die Hunde erlernt haben - und ob sie überhaupt welche erlernt haben. Die ersten Lebenskenntnisse hierzu vermittelt unter Normal€bedingungen die Hundemutter an den Nachwuchs. Die Kinderstuben-Verhältnisse sind aber  z.B. bei Hunden aus dem Tierheim nur selten bekannt.
     
  • Erstkontakt Ihres Hundes erfolgt erst gegenüber den Einzeltieren, dann  erst gegenüber der jeweiligen Gesamtgruppe. Das beugt Situationsgebungen des Gruppen-Mobbing gegen Neue vor. Der oder die Neue muss sich dann  weniger stark als gruppenberechtigt beweisen.
     
  • Aggressionshaltungen zwischen gleichgeschlechtlichen Individuen sind  insbesondere im Fall weiblicher Tiere zwar evolutiv-genetisch verankert  (Konkurrenzsituation um Geschlechtspartner). Bei schneller gegenseitiger Einigkeit hinsichtlich der hierarchischen Stellung sind sie aber alles  andere als zwingend. Eine relative Dynamik liegt i.e.L. bei Rüden vor,  bedingt durch Lebenschronologie (einsetzende Geschlechtsreife,  Kastration ja/nein, biographischer Zeitpunkt der Kastration). Dabei  gehen Rüden allerdings fairer  und weniger “dogmatisch” miteinander um, wenn es um Fragen des Hierarchischen geht.
  • mind. 2x täglich, im Vormittags- und Abendbereich.
    Die Startzeiten variieren nach Jahreszeit sowie nach Zusammenstellung der Tagesgruppe. Bewegung und intellektuelle Auslastung zwischendurch im umzäunten Gelände.
     
  • Bei den Ausführungen werden die einander bekannten Tiere aus Ganztages-, Mehrtages- und reiner Ausführbetreuung miteinander kombiniert. Die Ausführungen finden also in sozialisierter Hundegruppe statt. Die Gruppengröße beträgt dabei, je nach Wochentag, zwischen drei und zehn Tieren.
     
  • Bitte nur Anfragen für regelmäßige Ausführbetreuung ein- bis mehrmals pro Woche! Einmal-Anfragen können wegen des unverhältnismäßig großen  Organisations- und Zeitaufwandes der Neukombination von Tieren nicht angenommen werden. Dies gilt im besonderen für unkastrierte Rüden.

    Die Ausführdauer beträgt, je nach  Alter, Rasseanlagen und Gesundheitssituationen der Tageshundegruppe zwischen 30 und 90 Minuten pro Gang.

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Eine wichtige Bitte vorab:

Bitte statten Sie Ihren Hund mit einem sicher sitzenden Halsband, besser einem Brustgeschirr aus! Kurzzeitige Ausführsituationen am fließenden Autoverkehr vorbei treten tagtäglich auf. Vor allem Tiere mit halterseits unerkannten Gewöhnungsmängeln (z.B. angst- oder jagdtrieb-bürtiges Verhalten gegenüber Motorrädern, Traktoren, LKWs)  können bei außenreizbedingtem Herauswinden aus dem Halsband in gefährliche Situationen geraten bzw. solche Situationen verursachen. Gleiches gilt beim Aus- und Einladen der Tiere am Fahrzeug, wenn kritische Außenreize auftreten

Sicherheit an erster Stelle! Sitzt das Halsband / das Brustgeschirr bei Übergabe an den Betreuer?


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